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Schnellin

– hier wird mit dem Bogen geschossen

Die ehemalige Gemeinde und jetzige Ortschaft Schnellin besteht aus den zwei Ortsteilen Schnellin und Merkwitz. Sie liegt im Übergangsbereich der Dübener Heide zur Elbaue und hat überwiegend ländlichen Charakter.

Zeichen dafür sind die angrenzenden Kiefern- und Mischwälder im Süden und die ausgedehnten Felder und Wiesen in nördlicher und östlicher Richtung. Bei klarer Sicht reicht hier der Blick über die gesamte Elbaue bis zum südlichen Rand des Flämings mit seinen ausgeprägten Waldflächen.

Schnellin wird erstmals 1388 als Slenyn und Merkwitz 1350 als Merkewicz erwähnt.

Beide Ortsteile sind über das klassifizierte Straßennetz sowohl von der B 2 als auch von der B 182 gut zu erreichen. Seit 1993 sind beide Ortsteile durch eine neue Ortsverbindungsstraße auf dem kürzesten Weg miteinander verbunden.

Dominierend in den Orten ist nach wie vor die landwirtschaftliche Produktion, die Agrargenossenschaft e.G. Schnellin-Dorna hat ihren Sitz in Schnellin.

Im Ortsteil Merkwitz gibt es ein Mehrzweckgebäude, in dem eine Bauernstube für die unterschiedlichsten Veranstaltungen zur Verfügung steht. Auch neu entstanden ist der Bogenschützenplatz, der von einem sehr aktiven Verein, dem Bogenschützenverein Merkwitz 1997 e.V., aufgebaut und betrieben wird. Der Verein kann trotz seiner noch jungen Jahre bereits auf große sportliche Erfolge seiner Mitglieder sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene verweisen.

Im renovierten Gemeindezentrum in Schnellin befindet sich die Bücherei, die regelmäßig geöffnet hat. Auch das Büro des Ortsbürgermeisters ist hier ansässig und zuletzt konnte hier eine neue Veranstaltungsstätte eingeweiht werden.

Unmittelbar daneben konnte die Freiwillige Feuerwehr ein neues Gerätehaus und kürzlich auch einen neuen Versammlungs- und Schulungsraum beziehen.

Heute weitaus sichtbar ist der Windkraftpark zwischen Kemberg-Schnellin-Dorna, der unmittelbar an der Ortsgrenze Schnellin entlang verläuft.